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Kontakt

Jetzt mitmachen beim SDS Berlin!

SDS HU: huberlin@linke-sds.org

SDS FU: fuberlin@linke-sds.org 

    Veranstaltung am 29.11. / 18:00: Frieden in Kolumbien -Konflikt, Friedensvertrag, Herausforderung

    Seit Jahrzehnten tobt in Kolumbien ein bewaffneter Konflikt, der schon 265.000 Ermordete, 7 Millionen Vertriebene, 25.000 Verschwundene und etwa 1800 Opfer sexueller Gewalt gefordert hat.1 Chancen- und Hoffnungslosigkeit sowie soziale Ungerechtigkeit sind unter der Bevölkerung weit verbreitet. Seit 2012 verhandeln die größten Konfliktparteien, die kolumbianische Regierung und die Guerrilla-Organisation FARC-EP, in Anwesenheit von Kuba und Norwegen, einen Friedensvertrag. Dieser sollte u.a. eine Bodenreform zugunsten der Vertriebenen, eine Übergangsjustiz sowie eine Beteiligung der FARC als politische Partei in den Parlamenten Kolumbiens vorsehen. Im Oktober wurde der ausgehandelte Friedensvertrag von der Bevölkerung in einem Referendum überraschend ganz knapp abgelehnt. Der bilaterale Waffenstillstand wurde offiziell aufrechterhalten, der Friedensvertrag überarbeitet, u.a. mit denjenigen, die sich gegen ihn ausgesprochen hatten. Parallel dazu hat vor einigen Wochen eine neue Welle der Gewalt gegen Mitglieder sozialer Organisationen, Aktivist_innen und Menschenrechtler_innen begonnen: etwa 126 wurden ermordet.

    Es stellen sich also einige Fragen: Was ist der Ursprung dieses Konfliktes? Welche Parteien gibt es und was für Interessen vertreten sie für die Entwicklung des Konfliktes? Warum hat das „Nein“ im Referendum gewonnen? Wieso wurde der Waffenstillstand gebrochen? Welche Herausforderungen gilt es zu überwinden, um endlich einen Zustand des dauerhaften Friedens und der dauerhaften Sicherheit zu erreichen?

    Zeit: 29.11. - 18 Uhr 
    Ort: Dorotheenstraße 24 (HU), Raum 1.505

     


    Wintersemester 2016/17: Jetzt aktiv werden im SDS an HU und FU

    Antikapitalistisch und antirassistisch!

    Antirassistischer Semesterstart!

    Mit dem Aufstieg der AfD ist der europaweite Rechtsruck endgültig in Deutschland angekommen. Die AfD schürt bewusst Rassismus und spielt so Menschen unterschiedlicher Herkunft, aber gleicher sozialer Interessen gegeneinander aus. Die Wut, die durch prekäre Arbeitsverhältnisse und Abstiegsängste entsteht, wird durch Migrant*innen, Geflüchtete und Muslime als Feindbild kanalisiert - die Ereignisse in Hoyerswerda und Bautzen sind nur Beispiele dafür, wohin dieser Rassismus führt. Der Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung muss daher immer im Zusammenhang mit dem Kampf für soziale Gerechtigkeit geführt werden.

    Als Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (SDS) sind wir überzeugt, dass soziale Ungleichheiten bestehen bleiben, solange der Kapitalismus existiert. Wir wollen Anti-Rassismus und Anti-Kapitalismus nicht trennen, sondern zusammendenken. Während wir uns z.B. im Rahmen der „Stammtischkämpfer_innen-Ausbildungen“ gegen Alltagsrassismus wappnen, diskutieren wir in unseren offenen Treffen und Veranstaltungen von Anti-Kapitalismus bis Feminismus vielfältige politische Sachverhalte. Wir haben ein aktivistisches Verständnis von Politik, das sich in der Mitarbeit in Bündnissen und sozialen Bewegungen äußert.

    Wir verstehen uns als offene Gruppe von Studierenden aller Fachrichtungen, die sich vorgenommen haben, den Campus wieder von links zu politisieren. Als SDS sind wir Teil eines Verbandes von über 40 Hochschulgruppen in ganz Deutschland, die in der Tradition der Studierendenbewegung der 68er stehen.

    Lerne uns kennen:

    Offenes Plenum mit Vorstellung des SDS – 25.10.2016 – Dorotheenstraße 24 – Raum 1.504, 18:00 Uhr (Humboldt-Universität Berlin)

    „Wie Kapitalismus und Rassismus zusammenhängen“ – 8.11.2016 – DOR 24 – Raum 1.504, 18:00 Uhr (Humboldt-Universität Berlin)

    Alle Infos zu unseren Gruppen an HU und FU [->hier]

     


     

     

    VERANSTALTUNG: „völkisch, reaktionär, elitär“ – die Hochschulpolitik der AfD

    Do. 13.10. // 16-18 Uhr // Rost- und Silberlaube, Raum JK 31/228

    „Die AfD geriet in den letzten Monaten vor allem durch ihre mal verblümt, mal offen vorgetragenen rassistischen Forderungen zur Migrations- und Flüchtlingspolitik in die öffentliche Debatte. Doch auch ihre Vorstellungen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftspolitik zeugen von ihrem autoritären, elitären und in Teilen faschistischen Weltbild. In der Veranstaltung soll ihren Positionen und braunen Akademikernetzwerken nachgegangen werden."

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen statt. Mehr Infos dazu [hier]

     

     

     

     


     

     

    Veranstaltung: Einführung in die Kapitalismuskritik mit Michael Heinrich

    1.11.2016 – Unter den Linden 6 – Hörsaal 2014B – 18:30 Uhr

    Auch wenn es viele wichtige und richtige Ergänzungen gibt, bleibt doch die marxsche Analyse und Kritik am Kapitalismus der Grundpfeiler gegenwärtiger linker Kapitalismuskritik.

    Michael Heinrich gehört zu den bedeutesten Marx Interpreten in Deutschland und hat mit seinen Einführungen in das marxsche Kapital geholfen, die marxsche Kapitalismuskritik für alle zugängig zu machen. Die wichtigsten Begriffe und Ideen von Marx stellt er uns in dieser Veranstaltung vor, ganz nach dem Motto: die Welt verstehen, um sie zu verändern!

    Einführung in die Kapitalismuskritik – 1.11.2016 – Universitätsstraße 3B - Raum 005 - 18:30 Uhr

     


     

     

    Stellungnahme des Studierendenverbandes Die Linke.SDS Berlin zu den Koalitionsverhandlungen der Partei Die Linke in Berlin

    Mit klaren Zielen Druck aufbauen und Erfolge durchsetzen. Hochschulen öffnen, Eliteförderung beenden, Mietenwahnsinn stoppen.

    Der Studierendenverband Die Linke.SDS Berlin freut sich sehr über das starke Abschneiden der Partei DIE LINKE, insbesondere unter jugendlichen Wähler_innen. Die lebendige und aktive außerparlamentarische Oppositionsarbeit der vergangenen fünf Jahre hat sich ausgezahlt.

    Allerdings sehen wir eine erneute Regierungsbeteiligung unter den derzeitigen Umständen kritisch. 

    Die komplette Pressemitteilung findet ihr [hier]


    Wintersemester 2015/16 an der HU

     

    Mach mit und lern uns kennen! Unsere Treffen:


    13.10.2015: reguläres Plenum - komm vorbei und diskutier mit! 
    Hegelbau, Dorotheenstraße 24, Raum 1.504

    20.10.2015: Plenum und Einführung „Was ist eigentlich der SDS?“ 
    Hegelbau, Dorotheenstraße 24, Raum 1.504

    27.10.2015: Berlin-Plenum (Einmal im Monat treffen wir uns mit der SDS FU-Gruppe) 
    Ort wird auf unserer Facebook-Seite bekanntgegeben

    Und weiter im Wochentakt jeden Dienstag um 18 Uhr!


    Unsere Veranstaltungen:

     

    23.10.2015: Stadtführung mit berlin-subversiv.de „Auf den Spuren von Protest und Widerstand“ und im Anschluss: Gemeinsamer Kneipenbesuch! 

    Hermannplatz Neukölln (an der Statue in der Mitte) 16 Uhr

    Wir treffen uns auf dem Hermannplatz zu einer linken Stadttour durch Neukölln. Der Bezirk, der vor einigen Jahren noch als sozialer Brennpunkt verschrien war und der nun einen Anziehungspunkt für Studis darstellt, hat eine lange Geschichte von Revolutionen und Bedeutung für die Arbeiterbewegung. Win von berlin-subversiv.de wird durch die belebte Geschichte Neuköllns führen. Ohne Könige, die Kirchen bauen ließen. Mit revolutionären Zellen, die Barrikaden errichteten.

    28.10.2015: Podium  "Merkels Doppelmoral. Unser Kampf gegen die Verschärfung des Asylrechts."

    Sozialwissenschaftliches Institut -Universitätsstraße 3b - Raum 003 - 18 Uhr

    mit Christine Buchholz (MdB und friedenspolitische Sprecherin), Pro Asyl und Daniel Morteza 
    (Bundesvorstand die linke.SDS) 

    Bei diesem Podium wollen wir verschiedene Aspekte der Refugee-Situation zusammenbringen. Klar, 
    ist fast allen, dass Fluchtursachen bekämpft werden müssen. Aber wie ist die Situation in Syrien einzuschätzen? Welche Rolle hat der arabische Frühling gespielt? Wieso gibt sich Merkel als Freundin der Flüchtlinge aus, während die Bundesregierung das Asylrecht weiter einschränkt? Und was können Studierende tun, außer unmittelbar zu helfen?


    26.-29. November - Ausstellung "Refugees on the road to Europe"-Bilder von der Flucht mit Rahmenprogramm - weitere Infos folgen

    Hegelbau, Dorotheenstraße 24, Raum 1.504

     

     

     


     

    StuPa-Wahl an HU und FU: Gegen TTIP!

    TTIP-freie Hochschulen durchsetzen!

    An den Hochschulen werden Projekte wie das „Freihandelsabkommen“ TTIP zu einer neoliberalen Umstrukturierung der Gesellschaft vermittelt, entwickelt und propagiert. Um freien Handel geht es bei TTIP aber gar nicht. Vielmehr geht es um die Abschaffung von Gesetzen, die die Privatwirtschaft bei der Ausbeutung von Menschen und Umwelt beschränken oder den öffentlichen Sektor und kleinere Unternehmen vor der direkten Konkurrenz mit Großkonzernen schützen. Das Streichen verschiedener Arbeits-, Sozial- und Verbraucherschutzrechte die demokratisch erkämpft wurden stärkt letztlich nur das Kapital zulasten der Mehrheit der Bevölkerung.


    Dass TTIP kein Wachstumsmotor ist bezeugen selbst Studien der Befürworter: Das Wachstum soll sich maximal um 0,5% erhöhen, während die Verhandlungsmacht von Beschäftigten, also früher oder später auch uns, durch weiteren internationalen Konkurrenzdruck enorm geschwächt würde.


    Das TTIP-Abkommen zwischen der EU und den USA soll ein weiterer großer Schritt in diese Richtung werden, auch an den Hochschulen.Unzählige Regelungen und Interessen die ein „Handelshemmnis“ für die Konzerne darstellen sollen abgeschafft werden. 


    Aber TTIP betrifft uns Studierende und die Hochschulen auch unmittelbar.Die Buchpreisbindung soll als  „Handelshemmnis“ wegfallen. Damit haben Buchläden keine Überlebenschance mehr und werden weiter von großen Konzernen wie Amazon geschluckt. Gleichzeitig werden sich auflagenschwächere Bücher verteuern oder gar nicht mehr gedruckt. Kleine Verlage werden gefährdet. Marktabhängige Buchpreise werden die Buchlandschaft beschränken. Davon betroffen ist vor allem die wissenschaftliche Literatur, die auch wir Studierende nutzen. 


    Außerdem kann das Abkommen direkt die universitäre Selbstverwaltung beeinflussen. Durch TTIP werden die Hochschulen verpflichtet, die Aufträge für Dienstleistungen an der Uni öffentlich auszuschreiben. Ob das Studentenwerk weiterhin die Verpflegung in der Mensa organisiert oder welche Firma die Reinigungskräfte stellt, hängt dann allein davon ab wer das günstigste Angebot abgibt. Zusätzlich werden staatliche Gelder für Universitäten in Konkurrenz zu privaten Hochschulen stehen. All das kann zu weiteren Privatisierungen von Hochschulbereichen führen und wird die Neoliberalisierung der Hochschulen vorantreiben.
    Die EU hat in ihrem Verhandlungsmandat definiert, dass nur wenige öffentliche Dienstleistungen wie Justiz, Polizei, Strafvollzug u.ä. von der Liberalisierung ausgeklammert werden sollen, der Bildungssektor ist nicht auf der Liste.


    Wir können und wollen nicht dabei zuschauen wie TTIP, CETA und TISA unsere Sozial- und Bildungsstandards unterlaufen und unsere Interessen ignorieren. Wir wollen im Studierendenparlament durchsetzen, dass sich die verfasste Studierendenschaft gegen solche Abkommen ausspricht und das Präsidium bzw. den Senat der FU dazu auffordert die FU zur TTIP-freien Hochschule zu erklären, die sich nicht den neoliberalen Direktionen unterwirft!
    Das wird die Universitätsleitung allerdings nicht von sich aus und aus gutem Willen machen. Wir wollen sie dazu drängen, indem wir unsere Initiative mit Aktionen und Protesten auf dem Campus verflechten und so gleichzeitig Protest ins Parlament und auf die Straße bringen.


    Mit den StuPa-Wahlen allein ist noch nichts gewonnen. Wir beschäftigen uns kontinuierlich mit universitären und anderen gesellschaftlichen Themen und suchen immer neue MitstreiterInnen. Komm zu unseren Treffen und beteilige dich. 


    Unsere Forderungen:

    ★ Ökonomisierung der Unis stoppen, unabhängige, kritische Wissenschaft stärken und eine Zivilklausel an allen deutschen Unis
    ★ Eine soziale, emanzipatorische, integrative Hochschule durch mehr studen-
    tische Mitbestimmung, Viertelparität in allen Universitätsgremien und ein politisches Mandat der Asten.
    ★ Garantierte Masterplätze für alle und Ende der Zwangsexmatrikulationen. 
    ★ FU als TTIP-freie Zone durchsetzen

     

    Auf der Straße und im StuPa!

     

     

     

     

     

    Gute Kurden, schlechte Kurden - In Rojava heldenhefte WiderstandskämpferInnen, in Deutschland verboten

    Diskussionsveranstaltung

    MITTWOCH, 26. November, 18 Uhr

    mit: Ulla Jelpke (Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag) und zwei VertreterInnen vom kurdischen Studierendenverein YXK


    Ort: Raum 004, Universitätsstraße 3b


    Warum wurden kurdische Peschmerga über die türkisch-syrische Grenze nach Kobanê gelassen und die PKK nicht? Warum lieferte die Bundesregierung Waffen an die Peschmerga und nicht an die PYD? Warum ist die PKK in Deutschland verboten? Was würde die Aufhebung des Verbotes in Deutschland politisch bedeuten?

    Ulla Jelpke (MdB LINKE) wird mit uns diese und andere Fragen diskutieren. Sie setzt sich schon lange für die Sache der KurdInnen ein und war erst kürzlich an der türkisch-syrischen Grenze.

    Zwei StudentInnen der vom kurdischen Studierendenverein (YXK) werden über die Lage in Kobanê und in Rojava, den kurdischen Gebieten in Nord-Syrien, berichten und erzählen was das PKK-Verbot für ihren politischen Aktivismus in Deutschland bedeutet.

     

     

     

    Stop TTIP! Jetzt Unterschreiben!


     

     

    WANN? Montag, 10. November um 18 Uhr
    WO? FU Berlin, Silberlaube, Hörsaal 2


    Seit Monaten wird im geheimen Kämmerchen über ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU verhandelt. Nur nach und nach dringen Details der Gespräche an die Öffentlichkeit.

    Doch was steckt eigentlich dahinter?
    Wem nützt TTIP?
    Was hat es mit dem Investorenschutz auf sich?
    Und ist Freihandel - ohne Genfood, Chlorhühnchen und Hormonfleisch - nicht prinzipiell etwas Positives?

    Gemeinsam mit der promovierten Volkswirtin und stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der LINKEN 
    Sahra Wagenknecht möchten wir Licht ins Dunkel bringen und dabei einen kritischen Blick hinter die Fassade der Ideologie des Freihandels werfen.

    Auch auf Facebook


    https://www.facebook.com/events/1535507680020344/ 

    Veranstaltung: TTIP und die Ideologie des Freihandels: Eine Kritik am Freihandelsabkommen

    Veranstaltung am 29. Oktober

    Diskussionsveranstaltung mit Michael Heinrich
    (Autor von "Wie das Marxsche Kapital lesen?", Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der HTW Berlin und Mitherausgeber der Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaften PROKLA.)

    Wann? Mittwoch, 29. Oktober um 18 Uhr 

    Wo? HU - SoWi Institut - Universitätsstraße 3b - Raum 004


    Seit Mitte 2013 verhandeln EU und USA offiziell über ein Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen, das sogenannte TTIP. Insbesondere durch eine Angleichung von Normen und Standards soll der größte Handelsraum der Welt entstehen. Auf den Verhandlungstisch kommt alles: Finanzmarktregeln, Arbeitnehmerrechte, Umweltstandards und vieles mehr. Ganz grundsätzlich zielt das Abkommen darauf ab, Konzerne und Kapital gegenüber Bürgerinnen und Bürgern weiter zu bevorteilen. Die konkreten Inhalte werden jedoch geheim gehalten, um "den Verhandlungserfolg nicht zu gefährden". 

    Mit Michael Heinrich wollen wir über die Kritik am Freihandelsabkommen diskutieren und gemeinsam überlegen, wie wir TTIP stoppen können!


     

     

    Veranstaltung: Marx an die Uni

    Veranstaltung am 22. Oktober

    Diskussionsveranstaltung mit Alex Demirovic (Sozialwissenschaftler und Vertreter der Kritischen Theorie)

    Wann? Mittwoch, 22. Oktober um 18 Uhr 

    Wo? HU - SoWi Institut - Universitätsstraße 3b - Raum 004

     

    Auch 140 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes hat “Das Kapital” nicht an Aktualität verloren, weil Marx ökonomische, soziologische und politikwissenschaftliche Fragen in einer Weise zusammen denkt, wie es seither niemand mehr geschafft hat. Auch wenn man an einzelnen Antworten von Marx Kritik hat, an den von ihm aufgeworfenen Fragen kommt niemand vorbei, der den Kapitalismus heute angemessen analysieren will.

    Bei der Veranstaltung wollen wir mit euch über die Aktualität von Marx diskutieren. In einer Zeit an der an den Universitäten kaum noch kritische Veranstaltungen angeboten werden, stellt sich die Frage, wie wir Marx zurück an die Uni holen können.


    Kommt vorbei!
    Auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/617608951701895/

     

     

    Semesterstart 2014/15 in Berlin: Jetzt aktiv werden!

    Lust auf Politik und linke Veranstaltungen? Komm vorbei!

    Wir sind eine offene Gruppe linker Studierender, die sich neben dem Studium politisch und sozial engagieren. Wir verstehen uns als SozialistInnen, die den Kapitalismus von unten überwinden wollen. 

    Gleichzeitig streiten wir für bessere Studienbedingungen an den Hochschulen und verstehen dies als Teil einer umfassenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung gegen den marktradikalen und antidemokratischen Umbau der Gesellschaft, gegen Sozialabbau, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aller Art, gegen Krieg und Umweltzerstörung.

    Von Lesekreisen bis hin zu Demos und Podiumsdiskussionen setzen wir uns mit aktuellen politischen Ereignissen auseinander. Wir freuen uns über jede neue Mitstreiterin und jeden neuen Mitstreiter. 

    Wenn du also Interesse hast, schau’ einfach bei einer unserer Veranstaltungen oder einem Gruppentreffen vorbei!

    Wir haben verschiedene Projektgruppen, die unter anderem zu Internationalismus, Arbeitskämpfen, Refugees und Hochschulpolitik arbeiten.

    Unsere Treffen sind immer Dienstags um 18 Uhr an der HU und FU. Die genauen Termine findet ihr unter Gruppen.

     


     

     

    Wohnungsnot unter Studierenden – Senat bleibt untätig.

    Pressemitteilung vom 01.10.2014

    Bereits im Juli standen 1000 Leute auf der Warteliste für die Studierendenwohnheime. Es wird erwartet, dass es bis zu 2000 Studentinnen und Studenten werden. Laut den neuesten Zahlen des Studentenwerkes, ist Berlin Schlusslicht, was die Bereitstellung von Wohnheimplätzen für Studierende angeht. Nur für 5,7 Prozent der Studierenden stehen Zimmer in den Wohnheimen des Studentenwerkes zur Verfügung. Gerade zum Semesterstart ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt besonders angespannt.


    Die Linke.SDS Berlin fordert daher vom Senat, umgehend Übergangs-Unterkünfte in ausreichender Zahl für Studierende zu schaffen, die keine Wohnung finden. Dies wäre natürlich nur eine Übergangslösung, denn um den Profitwahnsinn auf dem Wohnungsmarkt entgegenzutreten, braucht es mehr als Übergangs-Unterkünfte, sondern allgemein viel mehr sozialen Wohnungsbau und Rekommunalisierung von ehemals staatlichen und städtischen Wohnungen.


    „Bei einer bundesweiten Forderung der LINKEN, dass Wohnraum für 15 % der Studierenden zur Verfügung gestellt werden sollte, würde das für Berlin mindestens 15.000 Wohnheimplätze bedeuten“, stellt Jasper Stange, Landessprecher des SDS Berlin fest und fährt fort: „Skandal ist natürlich, dass Wowereit vor seinem Rücktritt 5000 Plätze versprochen hat und inzwischen aber nur noch von 500 Wohnungen die Rede ist. Diese wurden außerdem nicht mal in den Haushalt eingeplant, müssten also kostendeckend sein. Das bedeutet wiederum: kein günstiger Wohnraum, sondern hohe Mietkosten!“.


    Der Senat sollte umgehend dem Studentenwerk die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um bereits bestehende Wohnheime zu sanieren und vor allem sollte er seine Versprechung erfüllen, heißt: ausreichend Geld im Haushalt für 5000 neue Wohnheimplätze in Berlin!


     

    AfD - Keine Alternative für Deutschland (und den Rest der Welt)

    Die AfD stellt sich gerne als kritisch, bürgernah und fachlich kompetent dar. Die „Professorenpartei“ gibt vor gegen den Mainstream in der Politik zu stehen und eine ideologiefreie Alternative zur undemokratischen Krisenpolitik und zum  „EU-Zentralismus“ bieten zu können. 

     

    Doch hinter dem Schleier berechtigter Kritik an der EU verbirgt sich dieselbe Politik, die in die Krise geführt hat, gepaart mit einem Nationalismus, der die Menschen in den Ländern Europas gegeneinander aufhetzt. 

     

    „Freiheit ist die Macht, die nur der erfährt, der sie sich selbst erarbeitet hat“1

     

    Erinnern wir uns: Das, was jetzt überall Staatsschuldenkrise heißt, war einmal eine Finanzkrise. Die großen Banken gingen bei ihren Geschäften enorme Risiken ein und die Politik förderte diesen Casino-Kapitalismus durch Steuererleichterungen und Deregulierungen, mit der Rechtfertigung, dass dies mehr Wachstum gebracht hätte. Stattdessen aber mussten die Banken nach Platzen der Spekulationsblase mit Milliarden an Steuergeldern gerettet werden, wodurch ehemals finanziell solide Staaten wie Spanien erst in die massive Verschuldung gerieten.  

    Für die AfD ist nicht die Deregulierung der Finanzmärkte und anderer Bereiche der Wirtschaft das Problem; sie  bemängelt eher die „oft unzureichenden Reformen der dortigen verkrusteten Arbeitsmärkte.“2

     

    Eigentlich ist mit dem beschönigenden Wort „Reform“ jedoch Sozialabbau und Lohnkürzung gemeint, weswegen sich die AfD auch entschieden gegen Mindestlöhne ausspricht. Der Unterschied zur Sparpolitik à la Merkel ist plötzlich verschwunden. Foglich heißt ihre Lösung: noch mehr deregulieren und prekarisieren. 

     

    Daher findet sich im Europawahlprogramm der AfD auch kein Vorschlag zur Sozialpolitik. Stattdessen wird dort weitere Marktöffnung und Privatisierung, z.B. in der Versorgung (Wasser, Strom) oder im Verkehrswesen gefordert. So steht die AfD für die Ausweitung einer Verwertungslogik, in der nur die wirtschaftlich Starken bestehen können. Kein Wort über Umverteilung der immens ungleich verteilten Vermögen, und das obwohl die reichsten 10% der Deutschen bereits jetzt mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens besitzen, während die ärmeren 50 % nicht einmal ein 1% davon ihr Eigen nennen können. Sozial Benachteiligte sieht Parteichef Bernd Lucke daher nur als „sozialen Bodensatz [...] der lebenslang in unseren Sozialsystem verharrt.“3

     

    Die AfD will keine Politik für die große Mehrheit der Menschen machen. Kein Wunder also, dass bei wichtigen Vertretern der Partei die Ignoranz gegenüber der sozialen Schieflage in Deutschland und Europa so verbreitet ist. „Gehen Sie doch mal durch die Straßen und suchen einen Armen. Ich finde sie nicht. Kennen Sie einen Armen?“ Zumindest geistige Armut in Deutschland ist mit diesem Zitat zweifelsohne belegt.

     

    Die EU-Krisenpolitik wird kritisiert, weil sie undemokratisch ist und den Lohnabhängigen den Großteil der Lasten auferlegt. Viele ahnen, dass die EU eher die Interessen der großen Banken und Konzerne durchsetzt. Weit davon entfernt, dies zu erkennen, lobt die AfD den EU-Binnenmarkt als „größte Errungenschaft der EU“ weil dieser den „Wettbewerb“ fördert. 

     

    Ihr schwebt also eine EU vor, die sich darauf beschränkt, die gnadenlose wirtschaftliche Konkurrenz zwischen den EU-Staaten zu organisieren, wobei dies auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird, wie wir es z.B. am großen Niedriglohnsektor in Deutschland, dem größten Europas, sehen können. Dass Deutschland sich durch Lohndumping Exportvorteile verschafft und die anderen Staaten an die Wand konkurriert, ignoriert die AfD ebenfalls.

     

    „Multikulti hat die Aufgabe, die Völker Europas zu homogensieren und damit religiös und kuklturell auszulöschen“5

     

    Durch das Schüren nationalistischer und rassistischer Vorurteile lenkt die AfD von den wirklichen Problemen unserer Gesellschaft ab. Nicht die angebliche „ungeordnete Einwanderung in unsere Sozialsysteme“6 oder dass die Deutschen durch Zuwanderung „in einem europäischen Brei aufgehen“7 ist Angst einflößend. Bedrohlicher ist diese Partei, die die Frustration der Menschen für ihre nationalistische und neoliberale Agenda missbraucht. 

     

    Anstatt die Probleme des Kapitalismus wirklich anzugehen, setzt die AfD mit ihrem Rechtspopulismus auf die Vorurteile der Menschen. Kein Wunder, dass diese Partei für Rechtsextreme so attraktiv ist, wie z.B. für die NPD, die ihr eine „Türöffnerfunktion“ zuschreibt, da sie den Rassismus in die Öffentlichkeit trägt und so „salonfähig“ macht. 

     

    Wer jedoch ein Europa der Solidarität will, indem weder Wirtschaftsinteressen noch Rassismus, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen, für den ist die AfD sicherlich keine Alternative.  von Die Linke.SDS FU

     

     

    1 Hans Olaf Henke, Stellv. Sprecher der AfD und ehemaliger Vorsitzender des BDI

    2 aus dem Europawahlprogramm der AfD

    3 Parteichef Bernd Lucke im September 2013

    4 Hans Olaf Henkel

    5 auf einer von der AfD-Poltikerin Beatrix von Storch betriebenen Internetseite

    6 aus dem Europawahlprogramm der AfD 

    7 Armin Paul Hampel, AfD-Landesvorsitzender in Niedersachsen


    No troika! por una Europa de los pueblos!

    Aktion gegen den Besuch von EU-Kommissionspräsident Barroso an der HU

    Diesen Donnerstag, 08.05.spricht José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission an der Humboldt Universität in Berlin.

    Barroso ist Teil der Troika, die in Europa Austeritätspolitik, also Sozialabbau und neoliberale Reformen zu verschulden hat! Er ist ein Symbol für ein Europa der Herrschenden, das über die Bevölkerung zu Gunsten von Banken und Konzernen entscheidet. Gegen dieses Europa wehren wir uns!

    Barroso kommt aus Portugal. In der Vergangenheit hat er immer wieder versucht die Errungenschaften sozialer Kämpfe, vor allem die der Nelkenrevolution, in seiner Heimat zurückzudrehen und auch hier ein hartes Spardiktat einzusetzen. Neben Griechenland, wo die meisten von uns die Auswirkungen schon kennen, ist er auch in seiner Heimat zu einem Symbol geworden, dass es zu stürzen gilt!
    Vor dem Blockupy Akrionstag am 17.05. haben wir also die Möglichkeit an der HU gegen dieses Europa Widerstand zu leisten und konkret auf Barrosos Rede zur Zukunft der EU Bezug zu nehmen!

    Wir werden zu dem Anlass viele Aktionen (Die-Ins, Sprechchöre, Unterhaltung im Saal, Info-Tische aus krisenbetroffenen Ländern und von Gruppen, Straßentheater) mit AktivistInnen der spanischen 15M-Bewegung machen! Kommt daher bitte um 9 Uhr auf die Wiese im Innenhof der HU und unterstützt die Aktion! Einlass ist um 9:30 und Anfang der Rede ist um 11 Uhr. Genug Zeit also, um deutlich zu zeigen, dass wir ein Problem mit solch einem Ideal der EU haben und das auch an der Uni zeigen! 

    Lasst uns also knapp eine Woche vor den Blockupy Aktionstagen die Gelegenheit nutzen und den Campus noch mal ordentlich einheizen!
    Wir treffen uns um 9 Uhr draußen auf der Wiese im Innenhof. Kommt dazu!
    Dort besprechen wir, wer rein gehen kann und wer die Aktionen draußen unterstützt.
    Es wird für alle genug zu tun geben. Vor allem vor der Tür brauchen wir UnterstützerInnen. Daher kommt bitte auch, wenn ihr keine Bestätigung bekommen habt. Alle werden sich beteiligen können. Sei es am Die-In, beim Flyern oder sonstigem!

    Dienstag 8. Mai, 9 Uhr HU Innenhof 

    No Troika! Por una Europa de los pueblos! 


     

     

    Antonio Gramsci Lesekreis an der FU

    Auftaktveranstaltung 24. April 15 Uhr

    Was ist Hegemonie? Wie sehen Klassen aus? Welche Rolle spielt der Staat? Wie wichtig ist Kultur? Wie funktioniert Kapitalismus?
    Diese immer noch aktuellen Fragen versuchte der italienische Marxist Antonio Gramsci (1891-1937) in seinen »Gefängnisheften« zu beantworten. 
    In Deutschland erschien nun vor wenigen Monaten das Buch »Gramsci lesen«, in dem zentrale Passagen seines Werkes zugänglich gemacht werden. 
    Im Sommersemester 2014 findet dazu in Berlin ein selbstorganisierter Lesekreis statt, zu dem wir dich herzlich einladen möchten! [Vorkenntnisse sind nicht nötig, die Texte werden bereitgestellt]
    Bei der Lesekreis-Auftaktveranstaltung »Die Aktualität von Antonio Gramsci« spricht die LINKE-Bundesvorsitzende Katja Kipping über die Relevanz von Gramscis Theorie für heutige linke Politik. 

    Wann? Donnerstag, 24. April, 15:00 Uhr

    Wo? Freie Universität Berlin, Silberlaube, Hörsaal 1b

    Der Lesekreis beginnt danach mit der ersten Sitzung am 8. Mai und wird dann wöchentlich am Donnerstag um 18.00 Uhr stattfinden. 
    Alle weiteren Infos zum Lesekreis bekommt ihr auf der Auftaktveranstaltung sowie auf Facebook  
    Die Veranstaltung wird organisiert von Die Linke.SDS FU


     

     

    Lesekreis zu Clara Zetkins am 11.3. um 18 Uhr

    Dass Frauen* heute an den Hochschulen lernen und lehren war nicht immer so. Während schon jahrhundertelang Männer* die Wissenschaft und Forschung der Gesellschaft prägten, wurden erst 1900 die ersten Frauen* an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Seitdem hat sich viel getan. Mittlerweile beträgt der Frauen*anteil unter Student*innen rund 50 Prozent. Bei Professuren sind es allerdings nur ca. 20 Prozent. 

    Dieses Verhältnis kommt nicht von ungefähr. Frauen*, wollen sie auf dem Arbeitsmarkt mit den Männern* Schritt halten, sind einer enormen Doppelbelastung ausgesetzt sind: denn ein Großteil der Hausarbeit und Kindererziehung wird heute immer noch von ihnen erledigt. So stehen viele Frauen* vor der Herausforderung, ihren Job - ob in einer H&M-Filiale oder an der Uni - und die sogenannte Sorge- oder auch Care-Arbeit unter einen Hut zu kriegen. Wenn die Schuldenbremse und die Unterfinanzierung die Kürzungen an den Hochschulen (vor allem im Personalbereich) weiter vorantreibt, sind Frauen* auch hier in besonderem Maße betroffen. Denn der steigende Leistungs- und Konkurrenzdruck und niedrigere Löhne führen vor allem für Frauen* (mit Kind in besonderem Maße) zu größeren Hürden, an der Wissenschaft teilzuhaben.

    Nach dem Frauenkampftag am 8.März in Berlin wollen wir uns gemeinsam weiter mit der Thematik beschäftigen! 

    Komm zu unserem Lesekreis:

    "Frauenpolitik an der Hochschule"
    Text: Clara Zetkin: Der Student und das Weib (1899)
    --> goo.gl/C1tUQ2

    Wann: 11. März 2014 um 18.00 Uhr
    Wo: HU- Hegelbau (Dorotheenstraße 24, Raum 1.504)


     

     

    3. Februar 2014

    Bündnistreffen Bildungsstreik 2014 - HU Berlin

    16. Januar 2014

    Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen - NSU und Verfassungsschutz, eine Zwischenbilanz

    von DieLinke.SDS Berlin

    Als im November 2011 der NSU aufflog, war der Skandal riesig. Breiten Teilen der Öffentlichkeit wurde damals mit Entsetzen bewusst, dass es einer Nazibande möglich war innerhalb Deutschland Mord- und Sprengstoffanschläge durchzuführen. Auch warf der Skandal öffentliches Licht auf die bisher eher im Verborgenen gebliebenen Verbindungen von Geheimdiensten und rechten Netzwerken.

    Heute beenden parlamentarische Untersuchungsausschüsse ihre Arbeit, Gerichtsprozesse werden gegen das überlebende Mitglied geführt und die deutschen Geheimdienste sind um mehrere Skandale reicher.

    Wir fragen uns:

    Wie sieht der aktuelle Stand vor Gericht aus? Welche neuen Erkenntnisse brachten die Ermittlungen und Untersuchungsausschüsse?
    Und vor allem: welche Konsequenzen werden aus den Ergebnissen gezogen?

    Mit uns diskutieren:

    Fritz Burschel, Beobachter der Rosa- Luxemburg-Stiftung beim NSU-Prozess in München

    Martina Renner, MdB, Mitglied des NSU-Untersuchungs- ausschusses Thüringen 

    Wann: Donnerstag23.1.2014, 18:30

    Wo: HU BerlinDorotheenstr. 26, Hörsaal 207


    Facebookhttps://www.facebook.com/<wbr></wbr>events/642229129170407


    Semesterplan für Januar/Februar 2014

    Kommt vorbei und werdet politisch aktiv!

    DIENSTAG, 07. JANUAR - 19 UHR

    SDS- Berlin Treffen - an der Humboldt-Uni, Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504

    DIENSTAG, 14. JANUAR - 18 UHR 

    Hochschulgruppentreffen:
    FU: KL 29/137 Silberlaube
    HU: Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504

    DIENSTAG, 21. JANUAR - 19 UHR

    SDS- Berlin Treffen - an der Humboldt-Uni, Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504

    DONNERSTAG, 23. JANUAR - 18 UHR

    18 Uhr - Veranstaltung zum NSU-Prozess (Raum: tba)

    DIENSTAG, 28. JANUAR - 18 UHR

    Hochschulgruppentreffen:
    FU: KL 29/137 Silberlaube
    HU: Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504

    DIENSTAG, 04. FEBRUAR - 19 UHR

    SDS- Berlin Treffen - an der Humboldt-Uni, Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504

    DIENSTAG, 11. FEBRUAR - 18 UHR

    Hochschulgruppentreffen:
    FU: KL 29/137 Silberlaube
    HU: Dorotheenstr. 24 in Raum 1.504


    "100% Tempelhofer Feld": Unterstützen und aktiv werden

    Gegen die Luxusbebauung des Senats!

    Seit das ehemalige Flughafengelände "Tempelhofer Feld" geöffnet wurde, ist es einer der beliebtesten Treffpunkte in Berlin. Sport treiben, Kleingärten pflegen, Open Air Partys und Grillen im Sommer. Dazu: der beste Sonnenuntergang Berlins. Für die Berlinerinnen und Berliner ist dieser öffentliche Raum eine große Errungenschaft. Doch es ziehen Gewitterwolken am Horizont auf!
    Der Senat möchte Teile des Feldes verkaufen und bebauen lassen. Neben einem Gewerbegebiet und dem Prestigeobjekt einer Landesbibliothek soll auf der Neuköllner Seite ein Luxusviertel entstehen. Dagegen richtet sich das Volksbegehren "100% Tempelhofer Feld". Es will die Fläche komplett als öffentlichen Raum erhalten. Das ist wichtig: denn eine Teilbebauung mit Luxuswohnungen würde nicht nur der erste Schritt zur vollständig kommerziellen Nutzung des Feldes sein, sondern auch die Mieten in der Umgebung nach oben treiben. Auch die wichtige ökologische Funktion des Feldes für eine Großstadt wie Berlin sollte unbedingt erhalten bleiben.

    Wem gehört die Stadt?

    Beim Volksbegehren 100% Tempelhofer Feld geht es um mehr als ein großes Feld. Es stellen sich grundsätzliche Fragen: Wer bestimmt eigentlich, wie sich eine Stadt im Kapitalismus entwickelt? Dürfen nur die Reichen in der Innenstadt wohnen? Wer hat Zugriff auf die öffentlichen Güter und Flächen der Stadt? Kurz gesagt: Es geht um das "Recht auf Stadt"!

    Jetzt aktiv werden bei Die Linke.SDS

    Als SDS unterstützen wir das Volksbegehren "100% Tempelhofer Feld" und sammeln Unterschriften auf dem Campus. Darüber hinaus unterstützen wir die städtischen Proteste gegen steigende Mieten und Verdrängung, sind bei den Blockupy Protesten dabei und machen Solidaritätsarbeit bei Arbeitskämpfen. Wir würden uns freuen, wenn du Lust hast, bei uns aktiv zu werden. Wann und wo wir uns treffen findet du hier.

     

     

     

    Teach-In mit Gregor Gysi zur Eurokrise

    Dienstag, 22.10.2013 um 17.00 Uhr vor der FU-Mensa (Silberlaube)

    Die Tageszeitung taz berichtet über unser Teich-In an der Freien Universität: 

    22.10.2013:

    Eine Veranstaltung mit dem Fraktionschef der Linken ist der Freien Universität Berlin zu politisch. Sie stellt dafür keinen Raum bereit.

    23.10.2013:

    Gregor Gysi spricht an der Freien Universität – obwohl die ihn dort nicht wollte.

    Die Campus-Zeitung Furios berichtet über unser Teach-In an der Freien Universität:

    Gregor Gysi sprach am Dienstag im Mensa-Foyer über die Euro-Krise. Dass die Uni ihm keinen Raum gab, sorgte im Voraus für Furore: Schon Steinbrück und Schäuble sprachen an der FU. 

     


    Eine Veranstaltung, die es eigentlich gar nicht geben sollte ...

     

    Das Präsidium der Freien Universität Berlin wollte die Podiumsdiskussion „Europa in der Krise, Deutschland in der Krise?“ mit LINKE-Politiker Gregor Gysi und der portugiesischen Aktivistin Catarina Principe verhindern. Das Präsidium möchte für die Veranstaltung keinen Hörsaal zur Verfügung stellen, obgleich viele Universitätsräume zur angefragten Zeit frei sind. In der Begründung heißt es, „dass es sich um eine politische Veranstaltung handelt und nicht um eine Erstsemesterauftakthandlung“. Dürfen an der FU keine politischen Veranstaltungen mehr stattfinden?

     

    Wie kommt es dann, dass im Mai 2013 der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble an die FU eingeladen wurde, um mit seinem französischen Amtskollegen über „Die Zukunft Europas“ zu diskutieren? Im Onlinemagazin der FU wird berichtet: „Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin, begrüßte die beiden Finanzminister im Hörsaal und wies auf die Tradition der Freien Universität als Begegnungs- und Diskussionsstätte zwischen Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft hin“. Sollen zukünftig an der FU nur noch Minister diskutieren dürfen, nur noch Sozialdemokraten und Christdemokraten?

     

    Tabuthemen Eurokrise und Menschenrechte

     

    Nun wurde auch bekannt, dass das Präsidium einer Veranstaltung vom Sozialreferat des AStA FU keinen Raum gibt, bei der über Menschenrechte diskutiert werden sollte. In der Begründung der Raumverhinderung schreibt der Referent des FU-Präsidiums, dass das Thema Menschenrechte zwar „wichtig“ sei, aber die Veranstaltung keinen „wissenschaftlichen Fokus“ aufweise. Diese Maßnahmen sind ein weiterer Einschnitt in die „Demokratie“ und Debattenkultur der Universität.

     

    Wir sind der Meinung, dass eine Universität, die sich im Titel als „frei“ bezeichnet, politische Debatten und studentisches Engagement an der Universität nicht unterdrücken, sondern sogar fördern sollte.

     

    Da der Uni-Präsident Peter-André Alt kritische Diskussionen an der FU anscheinend lieber verhindert, setzen wir heute an diesem Dienstag ein Zeichen gegen Denk- und Diskussionverbote und verlagern die Veranstaltung „Europa in der Krise, Deutschland in der Krise?“ kurzerhand in die Öffentlichkeit – ins Mensafoyer unserer Silberlaube. (SDS/Die Linke FU)  

     

    7. Oktober 2013

    Willkommen an der Uni!

    Für einen politischen Semesterstart

     

    Lust auf Politik, Aktivismus und politische Debatten an der Uni und darüber hinaus?

    Dann schau bei uns vorbei! Wir sind eine offene Gruppe linker Studierender, die sich neben dem Studium politisch und sozial engagieren. Von Lesekreisen zum Thema Stadtpolitik bis hin zu Demos und Podiumsdiskussionen setzen wir uns mit dem aktuellen politischen Geschehen auseinander. Jeder der Lust hat, bei uns reinzuschnuppern oder direkt mitmachen will, ist herzlich eingeladen.

      

    Unser politischer Semesterplan für 2013:

    Dienstag, 22. Oktober: 

     FU um 17 Uhr: "Europa in der Krise, Deutschland in der Krise?" mit Gregor Gysi (LINKE) und Catarina Principe (Portugal, Bloco de Esquerda, Vortrag auf engl.)


    HU um 18 Uhr: "Neu an der Uni? Politisch aktiv werden!" - Dorotheenstr. 24; R. 1.504

    Dienstag, 29. Oktober

    SDS Berlin Plenum um 18 Uhr an der HU - Dorotheenstr. 24/R. 1.504

    Sonntag, 03. November

    Abstimmung zum Energievolksbegehren

    Mehr Infos unter: http://www.berliner-energietisch.net/

    04. November bis 08. November

    Mietenaktionswoche!

    Mehr Infos unter: studisgegenhohemieten.blogsport.de

    Dienstag, 05. November

    FU um 18 Uhr: "Der Kampf um günstigen Wohnraum"

    HU um 18 Uhr: "Der Kampf um günstigen Wohnraum" - Dorotheenstr. 24/R. 1.504

    Dienstag, 12 .November

    SDS Berlin Plenum um 18 Uhr an der HU - Dorotheenstr. 24/R. 1.504

    Mittwoch, 13. November

    HU: "Erneuerung durch Streik: die Auseinandersetzungen im Einzelhandel" mit Bernd Riexinger (LINKE-Vorsitzender) und einem Betriebsrat von H&M

     

     

    SEMINAR "LINKE STADTPOLITIK - WIE WIR UNSER RECHT AUF STADT ERKÄMPFEN KÖNNEN"

    25. bis 27. Oktober 2013 in Berlin

    Vom 25. bis 27. Oktober veranstaltet der Fördererkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung das Seminar "Linke Stadtpolitik - Wie wir unser Recht auf Stadt erkämpfen können".

    Gemeinsam wollen wir uns die theoretischen Grundlagen vergangener und aktueller Stadtpolitik erarbeiten, aktuelle Protestbewegungen analysieren und mögliche Ansätze für eine sozialistische Stadtpolitik diskutieren. Mit dabei sein werden Stephan Lanz (Dozent für Urban Studies an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt(Oder)), Henrik Lebuhn (Stadtsoziologe an der HU Berlin, angefragt) und Aktivist_innen von Kotto und Co. und 100% Tempelhofer Feld.

    Die Teilnahme am Seminar kostet 10 Euro. Für Verpflegung und Schlafplätze wird gesorgt. Die Fahrtkosten werden erstattet.

    Anmelden könnt ihr euch hier